Das Ende der Ära der Gasheizkessel in Polen bis 2040: Eine Herausforderung für Verbraucher und den Staat

Europa strebt eine nachhaltigere Zukunft an und trifft Entscheidungen, um fossile Brennstoffe aus dem Bausektor zurückzuziehen. Die Vereinbarung zwischen der Europäischen Kommission, dem Europäischen Parlament und dem Rat der EU zur Überarbeitung der Richtlinie über die Energieeffizienz von Gebäuden setzt klare Ziele - bis 2040
dürfen Gebäude in der EU nicht mehr mit fossilen Brennstoffen, einschließlich Gas, beheizt werden.
In Polen, wo Gasheizkessel weit verbreitet sind, kann diese Veränderung eine Herausforderung darstellen. Das Programm "Saubere Luft" hat seit 2018 zum Kauf von 230.000 Gasheizkesseln beigetragen, was die Verbreitung dieser Geräte unterstreicht.
Nichtsdestotrotz sind die entscheidenden Fristen für den Rückzug von Gasheizkesseln in Polen bereits festgelegt. Ab 2030 dürfen sie nicht mehr in neuen Gebäuden installiert werden, und ab 2027 wird der Energieverbrauch dieser Kessel mit zusätzlichen Gebühren belastet. Es wird erwartet, dass die Brennstoffverkäufer diese Kosten auf die Verbraucher abwälzen, was die Preise für
Gasheizung erheblich erhöhen könnte.
Es gibt jedoch einige Ausnahmen, wie frühere Zuschüsse aus verschiedenen Programmen. Dennoch wird die Einführung von ETS 2 dazu führen, dass die Nutzung von Gas schon nach 2027 immer teurer wird.
Die Heizkosten für Gas werden Jahr für Jahr steigen, entsprechend den Schätzungen des Energieforums. Die Emission von einer Tonne CO2 könnte 2027 225 Zloty kosten, und in 11 Jahren bereits über 1.000 Zloty. Im Jahr 2037 wird die Gasheizung über 60 Prozent teurer sein als 2027.
In Anbetracht dessen werden alternative, ökologischere Energiequellen wie Wärmepumpen oder Solarkollektoren sowohl für umweltbewusste Verbraucher als auch für den Staat, der ehrgeizige Umweltziele erreichen möchte, zunehmend attraktiver.
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